Die Erzdiözese und der BDKJ Freiburg sollen fossil free werden
23.09.2018 |
Der BDKJ Freiburg bekennt sich zu fossilfreien Geldanlagen und fordert auch die Erzdiözese Freiburg zu transparenten, ethischen und ökologischen Anlagerichtlinien auf.
Der BDKJ Freiburg bekennt sich zum „Divestment“ und damit zu einer Anlagestrategie, die Investitionen in Kohle, Öl und Gas ausschließt. Die BDKJ-Diözesanleitung wird damit beauftragt, bestehende Geldanlagen auf mögliche Beteiligungen in der fossilen Brennstoffindustrie zu prüfen und diese gegebenenfalls zu beenden. Die Diözesanleitung wird weiterhin beauftragt, ethische und ökologische Richtlinien für zukünftige Geldanlagen auszuarbeiten und in Kraft zu setzen.
Wir gehen als BDKJ mit gutem Beispiel voran und fordern die Erzdiözese Freiburg auf, diesem zu folgen.
Wir fordern:
- Die Erzdiözese legt offen, welche finanziellen Anlagen die Erzdiözese besitzt.
- Die Erzdiözese legt offen, nach welchen Richtlinien sie Investitionen tätigt.
- Wenn diese noch nicht existieren, legt die Erzdiözese ethische und ökologische Richtlinien fest bzw. erweitert diese (z. B. keine Investitionen in die Rüstungsindustrie, keine Investitionen in Kohle-, Öl- und Gasunternehmen).
- Die Erzdiözese beendet gegebenenfalls Anlagen in der fossilen Brennstoffindustrie und bekennt sich öffentlich zum „Divestment“, um ein politisches Signal zu senden.
- Die Erzdiözese nimmt über den Bereich klugen und nachhaltigen Konsum hinaus hinsichtlich „fair.nah.logisch.“ auch das Thema Fossil Free in den Blick.
